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Mutter als Ursprung. Mutter als Leerstelle.
Weiterlesen: Mutter als Ursprung. Mutter als Leerstelle.Colette, Sylvie Schenk und eine Mütterlinie dazwischenErotische Literatur handelt vom Körper. Aber der Körper kommt von irgendwo. Von einer Linie, die ihn geformt hat — oder gebrochen. Colette hat das gewusst. Sido, ihre Mutter, hat ihr das Sehen beigebracht. Ohne Sido kein Chéri, keine Claudine, kein Blick, der sich traut, hinzuschauen. Hier ist sozusagen mein…
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Man musste nur lange genug dableiben
Weiterlesen: Man musste nur lange genug dableibenEin LiterAmour-Essay über Julia Schoch, Marguerite Duras — und mich Manche Bücher stellen Fragen, die man lieber nicht gehört hätte. Nicht weil sie falsch sind. Sondern weil sie so genau treffen, dass man sich selbst plötzlich wie eine Figur auf der eigenen Lesecouch vorkommt. In meinem Exemplar von Der Liebhaber steckt als Lesezeichen ein Hotelkärtchen.…
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Das versteckte Buch
Weiterlesen: Das versteckte BuchEin Essay über Bücher, Scham und die Dinge, die wir heimlich lesen Manchmal fängt eine Geschichte nicht mit einem Menschen an, sondern mit einem Buch. Mit einem Umschlag, einem Titel, einem Moment der Unachtsamkeit. Ich hätte nie gedacht, dass ein einzelner Roman so viel auslösen könnte – nicht im Außen, sondern in mir. Aber Bücher…
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Die Kunst der Andeutung
Weiterlesen: Die Kunst der AndeutungÜber das erotische Potenzial des Ungesagten Es ist nicht das Ausziehen, das reizt. Es ist der Moment, in dem jemand den Knopf noch geschlossen lässt. Erotik lebt nicht von dem, was sichtbar ist. Sondern von dem, was sich darunter andeutet. Ein Blick, der zu lange verweilt. Eine Hand, die beinahe berührt. Das Einatmen vor einem…
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Zwischen Haut und Seite
Weiterlesen: Zwischen Haut und SeiteEin Essay darüber, wie Literatur körperlich spürbar wird. Manche Sätze kriechen unter die Haut, wie ein kalter Tropfen in den Nacken. Andere legen sich auf die Zunge, schwer wie dunkle Schokolade, langsam schmelzend. Und dann gibt es jene, die wie ein unerwarteter Hauch über das Schlüsselbein streichen – leicht, elektrisierend, kaum zu fassen. Worte können…
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Lesen als Berührung
Weiterlesen: Lesen als BerührungIch lese, um mich zu erinnern, dass ich Mensch bin.Dass ich begehre. Dass ich träume. Dass ich lebe. Willkommen bei LiterAmour – einem Ort für sinnliches Lesen, für Zwischentöne und Zwischenräume.Für jene, die beim Umblättern den Atem anhalten.Für jene, die zwischen den Zeilen bleiben möchten. Ich bin Anne. Lektorin im Hintergrund, Hedonistin im Herzen.Lesende, Schreibende,…
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Sinnliches Lesen
Weiterlesen: Sinnliches LesenHier dreht sich alles um erotische Literatur, Kunst und Texte, die etwas auslösen – berühren, irritieren, Lust machen aufs Denken und Fühlen. LiterAmour beginnt, wenn wir uns begegnen.