Artikel

  • Mutter als Ursprung. Mutter als Leerstelle.

    Mutter als Ursprung. Mutter als Leerstelle.

    Colette, Sylvie Schenk und eine Mütterlinie dazwischenErotische Literatur handelt vom Körper. Aber der Körper kommt von irgendwo. Von einer Linie, die ihn geformt hat — oder gebrochen. Colette hat das gewusst. Sido, ihre Mutter, hat ihr das Sehen beigebracht. Ohne Sido kein Chéri, keine Claudine, kein Blick, der sich traut, hinzuschauen. Hier ist sozusagen mein…

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  • Man musste nur lange genug dableiben

    Man musste nur lange genug dableiben

    Ein LiterAmour-Essay über Julia Schoch, Marguerite Duras — und mich Manche Bücher stellen Fragen, die man lieber nicht gehört hätte. Nicht weil sie falsch sind. Sondern weil sie so genau treffen, dass man sich selbst plötzlich wie eine Figur auf der eigenen Lesecouch vorkommt. In meinem Exemplar von Der Liebhaber steckt als Lesezeichen ein Hotelkärtchen.…

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  • Das versteckte Buch

    Das versteckte Buch

    Ein Essay über Bücher, Scham und die Dinge, die wir heimlich lesen Manchmal fängt eine Geschichte nicht mit einem Menschen an, sondern mit einem Buch. Mit einem Umschlag, einem Titel, einem Moment der Unachtsamkeit. Ich hätte nie gedacht, dass ein einzelner Roman so viel auslösen könnte – nicht im Außen, sondern in mir. Aber Bücher…

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  • Zwischen Eros und Exegese

    Zwischen Eros und Exegese

    Wenn Susan Sontag Anaïs Nin das Licht löscht Es gibt Nächte, in denen man Susan Sontag nicht erträgt. Wenn ihr scharfer Intellekt wie ein kaltes Skalpell durch die Wärme der eigenen Sehnsucht schneidet. Wenn jede Metapher entkleidet, jeder Stil entmachtet wird. Und doch: Wer die Liebe zur Literatur ernst meint, kehrt immer wieder zu ihr…

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Über das erotische Potenzial des Ungesagten. Wie Schweigen, Pausen und Leerstellen mehr erzählen als explizite Szenen.

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